Du bist deine eigene Chefin – aber wer sorgt für deine Rente?
Vielleicht kennst du dieses Gefühl: Du hast den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Du arbeitest hart, triffst deine eigenen Entscheidungen, verdienst dein eigenes Geld. Herzlichen Glückwunsch! Du bist frei und gleichzeitig komplett auf dich allein gestellt.
Keine Personalabteilung, die sich um deine betriebliche Altersvorsorge kümmert. Kein Arbeitgeber, der automatisch Rentenbeiträge für dich einzahlt. Kein Sicherheitsnetz außer dem, das du dir selbst knüpfst.
Und wenn du ehrlich bist: Die Altersvorsorge steht nicht ganz oben auf deiner To-do-Liste. Es gibt immer etwas Dringenderes. Den nächsten Auftrag. Die Steuererklärung. Die Website, die endlich fertig werden muss. Und irgendwie denkst du: „Ich kümmere mich darum, wenn ich mehr verdiene. Wenn ich mehr Zeit habe. Später."
Aber später wird zu spät. Denn als selbstständige Frau trägst du ein doppeltes Risiko: Du hast nicht nur keine automatische Altersvorsorge, du bist auch strukturell benachteiligt. Der Gender Pension Gap trifft selbstständige Frauen besonders hart. Schwankende Einkommen, Auftragsflauten, unbezahlte Care-Arbeit – all das macht es schwerer, kontinuierlich vorzusorgen.
Aber hier ist die gute Nachricht: Du hast mehr Kontrolle über deine Altersvorsorge als jede Angestellte. Du entscheidest, wie viel du einzahlst, wohin du es investierst und wie flexibel du bleibst. Du kannst Steuervorteile nutzen, die Angestellten verwehrt bleiben. Und du kannst dir ein System aufbauen, das zu deinem Leben passt und nicht zu einer Schablone.
Dieser Artikel zeigt dir, wie.
Die 3 Säulen der Altersvorsorge für Selbstständige
Als Selbstständige hast du keine betriebliche Altersvorsorge. Dafür hast du drei Säulen, aus denen du dir dein individuelles Vorsorge-Fundament bauen kannst. Nicht alle sind für jede gleich sinnvoll, aber du solltest alle kennen, um die richtige Entscheidung zu treffen.
Säule 1: Gesetzliche Rentenversicherung (freiwillig)
Ja, auch als Selbstständige kannst du in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen – freiwillig. Für manche ist das eine gute Basis, für andere verschenktes Geld.
Wie funktioniert's?
Du zahlst monatlich einen Beitrag zwischen 112,16 € (Mindestbeitrag) und 1.571,70 € (Höchstbeitrag) (Stand 2026). Die Höhe kannst du selbst bestimmen und monatlich anpassen. Dafür sammelst du Rentenpunkte – genau wie Angestellte.
Beispiel: Zahlst du 12 Monate lang den Regelbeitrag von 735,63 € monatlich, erhältst du einen vollen Rentenpunkt. Das entspricht aktuell etwa 39 € monatlicher Rente (Wert schwankt jährlich).
Für wen ist das sinnvoll?
-Wenn du schon Rentenpunkte gesammelt hast (z. B. aus früherer Anstellung) und diese nicht verfallen lassen willst
-Wenn du Zugang zu Erwerbsminderungs- und Hinterbliebenenrente haben möchtest
-Wenn du planst, später wieder angestellt zu arbeiten – dann zählen die freiwilligen Beiträge mit
-Wenn du die 35 Versicherungsjahre für die Altersrente für langjährig Versicherte erreichen willst
Nachteile
❌ Keine Steuervorteile – freiwillige Beiträge zur gesetzlichen Rente kannst du zwar als Sonderausgaben absetzen, aber nur bis zum Höchstbetrag von 30.826 € (der meist schon durch Rürup ausgeschöpft wird)
❌ Geringe Rendite – die gesetzliche Rente ist umlagefinanziert, keine Kapitalanlage
❌ Wenig Flexibilität – du kommst nicht vor Rentenbeginn an dein Geld
Unser Tipp: Wenn du noch keine 5 Jahre in die gesetzliche Rente eingezahlt hast und nicht planst, das zu ändern, lohnt sich die freiwillige Versicherung meist nicht. Dann sind Rürup oder private Vorsorge die bessere Wahl.
Mehr zur Rentenlücke und wie du sie berechnest, findest du hier.
Säule 2: Rürup-Rente / Basis-Rente
Die Rürup-Rente (offiziell: Basis-Rente) wurde speziell für Selbstständige entwickelt und ist steuerlich extrem attraktiv.
Was ist das?
Die Rürup-Rente ist eine private Rentenversicherung, die staatlich gefördert wird. Du zahlst Beiträge ein (flexibel oder regelmäßig), die du vollständig von der Steuer absetzen kannst. Im Gegenzug bekommst du ab Rentenbeginn eine lebenslange Rente ausgezahlt.
Steuervorteile konkret
2026 kannst du als Alleinstehende bis zu 30.826 € pro Jahr einzahlen und zu 100 % als Sonderausgaben absetzen. Bei Ehepaaren verdoppelt sich der Betrag auf 61.652 €.
Das bedeutet konkret:
Wenn dein persönlicher Steuersatz 42 % beträgt und du 12.000 € in deine Rürup-Rente einzahlst, bekommst du über die Steuererklärung 5.040 € zurück. Effektiv kostet dich die Einzahlung also nur 6.960 €.
Für wen lohnt es sich?
-Wenn du gut verdienst (ab ca. 50.000 € Jahresgewinn aufwärts) – dann ist der Steuervorteil richtig spürbar
-Wenn du langfristig planst – Rürup ist unflexibel, aber dafür sicher
-Wenn du keine gesetzliche Rente aufbaust – Rürup ist dann deine steuerlich geförderte Basis
-Wenn du Planungssicherheit magst – die lebenslange Rente gibt dir Sicherheit im Alter
Nachteile (und die solltest du kennen!)
❌ Keine Kapitalauszahlung – du bekommst nur eine monatliche Rente, nie eine Einmalzahlung
❌ Nicht vererbbar (außer an Ehepartner/Kinder unter 25)
❌ Nicht kündbar – du kannst den Vertrag nicht auflösen, nur beitragsfrei stellen
❌ Rente wird voll versteuert – im Alter zahlst du auf die Rürup-Rente Steuern (allerdings meist zu einem niedrigeren Satz als heute)
❌ Nicht pfändbar, aber auch nicht verfügbar – du kommst vor Rentenbeginn nicht an dein Geld
Unser Tipp: Rürup ist kein Allheilmittel. Sie ist eine Ergänzung, keine Komplettlösung. Kombiniere sie mit flexiblen Bausteinen (siehe Säule 3).
Säule 3: Private Vorsorge (ETF-Sparpläne, Immobilien)
Die flexibelste – und für viele selbstständige Frauen wichtigste – Säule.
ETF-Sparpläne
Ein ETF-Sparplan ist die einfachste Form der privaten Altersvorsorge. Du investierst monatlich (oder unregelmäßig) in einen breit gestreuten Aktien-ETF (z. B. MSCI World) und profitierst langfristig von der Wertentwicklung der Weltwirtschaft.
Vorteile:
-Maximale Flexibilität – du kannst jederzeit pausieren, erhöhen, reduzieren oder verkaufen
-Hohe Rendite – historisch 7–9 % pro Jahr (langfristig)
-Niedrige Kosten – ETFs haben Gebühren von meist unter 0,3 % pro Jahr
-Vererbbar – dein Vermögen geht an deine Erben
-Teilentnahmen möglich – du kannst bei Bedarf Geld entnehmen
Nachteile:
❌ Keine Steuervorteile – du zahlst auf Gewinne Kapitalertragssteuer (25 % + Soli)
❌ Schwankungen – Aktienmärkte schwanken, kurzfristig kann es Verluste geben
❌ Keine garantierte Rente – du musst selbst planen, wie viel du entnimmst
Rechenbeispiel:
Du sparst 20 Jahre lang 300 € monatlich in einen ETF. Bei 7 % Rendite hast du am Ende ca. 156.000 € angespart (Einzahlungen: 72.000 €, Gewinn: 84.000 €).
Immobilien als Altersvorsorge
Viele Selbstständige setzen auf Immobilien – entweder als Eigenheim oder als Kapitalanlage.
Eigenheim:
-Mietfreies Wohnen im Alter
-Wertsteigerung möglich
❌ Hoher Kapitaleinsatz
❌ Instandhaltungskosten
❌ Wenig Flexibilität (Standortbindung)
Kapitalanlage (vermietete Immobilie):
-Mieteinnahmen als Zusatzrente
-Steuervorteile (Abschreibung, Werbungskosten)
❌ Verwaltungsaufwand
❌ Klumpenrisiko (alles in einer Immobilie)
Unser Tipp: Immobilien können Teil deiner Altersvorsorge sein – aber sie sollten nicht die einzige Säule sein. Diversifikation ist wichtiger als alles andere.
Steuervorteile nutzen: Konkrete Rechenbeispiele
Jetzt wird's konkret. Wie viel Steuern kannst du wirklich sparen – und welche Strategie lohnt sich für dich?
Rechenbeispiel 1: Selbstständige mit 50.000 € Jahresgewinn
Ausgangssituation:
- Jahresgewinn: 50.000 €
- Persönlicher Steuersatz: ca. 35 %
- Keine gesetzliche Rentenversicherung
Strategie A: Rürup-Rente
- Einzahlung: 10.000 € pro Jahr
- Steuerersparnis: 10.000 € × 35 % = 3.500 €
- Effektive Kosten: 6.500 €
Strategie B: ETF-Sparplan
- Einzahlung: 10.000 € pro Jahr
- Steuerersparnis: 0 €
- Effektive Kosten: 10.000 €
Aber: Der ETF ist flexibel. Du kannst jederzeit verkaufen, vererben, entnehmen. Die Rürup-Rente nicht.
Rechenbeispiel 2: Selbstständige mit 80.000 € Jahresgewinn
Ausgangssituation:
- Jahresgewinn: 80.000 €
- Persönlicher Steuersatz: ca. 42 %
- Keine gesetzliche Rentenversicherung
Strategie: Maximale Steueroptimierung
- Einzahlung Rürup: 20.000 € pro Jahr
- Steuerersparnis: 20.000 € × 42 % = 8.400 €
- Effektive Kosten: 11.600 €
Zusätzlich:
- ETF-Sparplan: 500 € monatlich (6.000 € pro Jahr)
- Berufsunfähigkeitsversicherung: 100 € monatlich (steuerlich absetzbar als Vorsorgeaufwendungen)
Ergebnis:
Du baust dir eine solide, diversifizierte Altersvorsorge auf – mit maximaler Steuerersparnis und trotzdem Flexibilität.
Mehr zum Thema Absicherung findest du in unserem Artikel zur Berufsunfähigkeitsversicherung für Frauen.
Vergleich: Rürup vs. ETF-Sparplan (nach Steuern)
Steuerersparnis heute: Die Rürup-Rente bietet eine Steuerersparnis von bis zu 42 % auf deine Einzahlungen – du setzt die Beiträge vollständig als Sonderausgaben ab. Beim ETF-Sparplan gibt es keine Steuervorteile bei der Einzahlung.
Flexibilität: Hier liegt der größte Unterschied. Die Rürup-Rente ist komplett unflexibel – du kannst sie nicht kündigen, nicht vorzeitig auszahlen lassen und kommst vor Rentenbeginn nicht an dein Geld. Der ETF-Sparplan bietet maximale Flexibilität: Du kannst jederzeit pausieren, erhöhen, reduzieren oder komplett verkaufen.
Vererbbarkeit: Eine Rürup-Rente ist nur eingeschränkt vererbbar – in der Regel nur an Ehepartner oder kindergeldberechtigte Kinder. Ein ETF-Depot hingegen ist vollständig vererbbar und geht an deine Erben über.
Rendite: Die Rürup-Rente erzielt je nach Anbieter und Anlageform eine Rendite von etwa 3–5 % pro Jahr. ETF-Sparpläne auf breit gestreute Aktienindizes haben historisch eine durchschnittliche Rendite von 7–9 % pro Jahr erzielt – allerdings mit Schwankungen.
Besteuerung im Alter: Die Rürup-Rente wird im Alter voll versteuert: du zahlst auf die gesamte Rentenzahlung Einkommensteuer (allerdings meist zu einem niedrigeren Steuersatz als heute). Beim Aktien-ETF-Sparplan zahlst du nur auf 70% der Gewinne Kapitalertragssteuer (25 % plus Solidaritätszuschlag): deine Einzahlungen bleiben steuerfrei.
Für wen eignet sich was? Die Rürup-Rente lohnt sich vor allem für Gutverdienende mit hohem Steuersatz, die Planungssicherheit schätzen und eine lebenslange Rente wollen. Der ETF-Sparplan ist ideal für alle, die Flexibilität wollen, ihr Vermögen vererben möchten und bereit sind, Schwankungen auszuhalten.
Die beste Strategie ist meist eine Kombination aus beiden. Nutze die Steuervorteile der Rürup-Rente bis zu einem sinnvollen Betrag – und baue parallel mit einem ETF-Sparplan flexibles Vermögen auf, auf das du jederzeit zugreifen kannst.
Die 5 häufigsten Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: "Ich kümmere mich später darum"
Warum das ein Problem ist:
Jedes Jahr, das du wartest, kostet dich Zinseszins. Wer mit 35 anfängt, 200 € monatlich zu sparen, hat mit 67 bei 7 % Rendite ca. 320.000 €. Wer mit 45 anfängt: nur 140.000 €.
Was du stattdessen tun solltest:
Fang klein an. Lieber 100 € im Monat ab heute als 500 € „irgendwann".
Fehler 2: Nur auf eine Säule setzen
Warum das ein Problem ist:
Wenn du nur Rürup hast, bist du unflexibel. Wenn du nur ETFs hast, verschenkst du Steuervorteile. Wenn du nur auf die gesetzliche Rente setzt, wird's im Alter knapp.
Was du stattdessen tun solltest:
Diversifiziere. Nutze mindestens zwei Säulen – idealerweise alle drei, je nach Einkommen und Situation.
Fehler 3: Steuervorteile nicht nutzen
Warum das ein Problem ist:
Wenn du 60.000 € verdienst und keine Altersvorsorge steuerlich absetzt, verschenkst du jedes Jahr tausende Euro an Steuerersparnis.
Was du stattdessen tun solltest:
Rechne durch, wie viel du durch Rürup oder freiwillige Rentenbeiträge sparen kannst. Nutze den Spielraum bis zum Höchstbetrag (30.826 € für 2026).
Fehler 4: Zu wenig einzahlen
Warum das ein Problem ist:
Viele Selbstständige zahlen nur symbolische Beträge ein – 50 € im Monat reichen nicht, um im Alter gut zu leben.
Was du stattdessen tun solltest:
Berechne, wie viel du wirklich brauchst (siehe nächster Abschnitt). Plane mit mindestens 15–20 % deines Nettoeinkommens für die Altersvorsorge.
Fehler 5: Keine Berufsunfähigkeitsversicherung
Warum das ein Problem ist:
Als Selbstständige hast du keine Absicherung, wenn du aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten kannst. Ohne BU-Versicherung stehst du mit null Einkommen da.
Was du stattdessen tun solltest:
Schließe eine Berufsunfähigkeitsversicherung ab – am besten so früh wie möglich, solange du gesund bist.
Wie viel brauchst du wirklich?
Die unbequeme Wahrheit: Die meisten Selbstständigen unterschätzen, wie viel Geld sie im Alter brauchen.
Faustregel: 70–80 % des Nettoeinkommens
Wenn du heute 3.000 € netto im Monat zur Verfügung hast, solltest du im Alter mit 2.100–2.400 € rechnen. Warum nicht 100 %? Weil einige Kosten wegfallen (Altersvorsorge selbst, evtl. Kredite abbezahlt) – aber andere bleiben oder steigen (Gesundheit, Pflege).
Wie du deinen Bedarf berechnest
Schritt 1: Was gibst du heute monatlich aus? (Miete, Lebensmittel, Versicherungen, Freizeit, etc.)
Schritt 2: Was fällt im Alter weg? (Altersvorsorge-Beiträge, Kinderkosten, evtl. Kredite)
Schritt 3: Was kommt hinzu? (Gesundheitskosten, Pflege, evtl. höhere Miete)
Schritt 4: Multipliziere mit 12 Monaten × 20–25 Jahre Rentenbezug
Beispiel:
- Monatlicher Bedarf im Alter: 2.500 €
- Gesetzliche Rente (falls vorhanden): 800 €
- Lücke: 1.700 € monatlich
- Kapitalbedarf bei 25 Jahren: 1.700 € × 12 × 25 = 510.000 €
Klingt viel? Ist es auch. Aber mit 30 Jahren Ansparzeit und 7 % Rendite brauchst du „nur" 650 € monatlich, um das zu erreichen.
Schritt-für-Schritt-Plan: So baust du deine Altersvorsorge auf
Genug Theorie. Jetzt wird's praktisch.
Schritt 1: Bestandsaufnahme – Was hast du bereits?
Nimm dir 30 Minuten Zeit und liste auf:
- Gesetzliche Rente: Hol dir deinen aktuellen Rentenbescheid (online bei der Deutschen Rentenversicherung)
- Bestehende Verträge: Riester, Rürup, private Rentenversicherungen – was läuft bereits?
- Vermögen: Sparkonten, Depots, Immobilien – was hast du angespart?
- Schulden: Kredite, die du noch abbezahlen musst
Ergebnis: Du weißt, wo du stehst.
Schritt 2: Zielsetzung – Wie viel brauchst du?
Nutze die Faustregel (70–80 % deines heutigen Nettoeinkommens) oder unser Excel-Tool, um deinen Bedarf zu berechnen.
Ergebnis: Du weißt, wohin du willst.
Schritt 3: Strategie wählen – Welche Säulen nutzt du?
Basierend auf deinem Einkommen und deiner Risikobereitschaft:
Wenn du unter 40.000 € Jahresgewinn hast:
→ Fokus auf ETF-Sparplan (Flexibilität wichtiger als Steuerersparnis)
Wenn du 40.000–70.000 € Jahresgewinn hast:
→ Kombination: 50 % Rürup, 50 % ETF
Wenn du über 70.000 € Jahresgewinn hast:
→ Rürup bis zum steuerlich sinnvollen Maximum, Rest in ETF
Ergebnis: Du hast einen Plan.
Schritt 4: Umsetzen – Konkrete Anbieter & Verträge
Für Rürup:
- Vergleiche Anbieter (z. B. Fairr, myLife, Cosmos Direkt)
- Achte auf niedrige Kosten (unter 1 % pro Jahr)
- Wähle eine fondsgebundene Rürup (nicht klassisch mit Garantiezins – zu geringe Rendite)
Für ETF-Sparplan:
- Eröffne ein Depot (z. B. Trade Republic, Scalable Capital, ING)
- Wähle einen breit gestreuten ETF (z. B. MSCI World, FTSE All-World)
- Richte einen monatlichen Sparplan ein
Mehr dazu in unserem ETF-Sparplan-Guide.
Ergebnis: Deine Altersvorsorge läuft.
Schritt 5: Jährlich überprüfen
Einmal im Jahr (z. B. immer im Januar):
-Wie hat sich dein Einkommen entwickelt?
-Kannst du mehr einzahlen?
-Passen deine Verträge noch?
-Wie entwickeln sich deine Investments?
Ergebnis: Du bleibst auf Kurs.
Wann lohnt sich Honorarberatung?
Selbstständige Frauen sind es gewohnt, Dinge selbst zu regeln. Aber manchmal ist professionelle Hilfe die beste Investition.
Wann wird es zu komplex?
- Wenn du mehrere Einkommensquellen hast (Selbstständigkeit + Anstellung + Vermietung)
- Wenn du über 100.000 € Jahresgewinn hast und steuerlich optimieren willst
- Wenn du eine GmbH hast und über Geschäftsführer-Versorgung nachdenkst
- Wenn du unsicher bist, welche Strategie für dich passt
Was kostet Honorarberatung?
Bei GeldGefährtinnen arbeiten wir auf Honorarbasis – das bedeutet:
- Keine Provisionen – wir verkaufen dir keine Produkte
- Transparente Kosten – ca. 150–250 € pro Stunde
- Unabhängige Beratung – wir empfehlen nur, was wirklich zu dir passt
Mehr zum Unterschied zwischen Honorar- und Provisionsberatung findest du hier.
Wie GeldGefährtinnen dich unterstützt
Wir helfen dir:
-Deine individuelle Altersvorsorge-Strategie zu entwickeln
-Steuervorteile maximal zu nutzen
-Die richtigen Anbieter und Verträge zu finden
-Jährlich zu überprüfen und anzupassen
Keine Schablone. Kein Verkaufsdruck. Nur ehrliche Beratung für deine Situation.
Du hast die Kontrolle – nutze sie
Lass uns kurz zusammenfassen:
-Du hast drei Säulen: Gesetzliche Rente (freiwillig), Rürup, private Vorsorge (ETF/Immobilien)
-Steuervorteile nutzen: Bis zu 30.826 € pro Jahr absetzbar (Rürup)
-Fehler vermeiden: Nicht warten, diversifizieren, genug einzahlen, BU abschließen
-Bedarfsrechnung: 70–80 % deines heutigen Nettoeinkommens als Ziel
-Schritt-für-Schritt: Bestandsaufnahme → Ziel → Strategie → Umsetzung → Überprüfung
Als selbstständige Frau trägst du mehr Verantwortung – aber du hast auch mehr Freiheit. Du entscheidest, wie du vorsorgst. Du steuerst, wohin dein Geld fließt. Du baust dir ein System, das zu deinem Leben passt.
Das ist kein Luxus. Das ist deine Zukunft. Und die hast du selbst in der Hand.
Buche direkt dein kostenloses Erstgespräch mit einer GeldGefährtinnen-Beraterin – ohne Verpflichtung, ohne Druck, einfach um zu schauen, wie wir dir helfen können.
Kostenloses Erstgespräch buchen
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle steuerliche oder finanzielle Beratung. Für deine persönliche Situation empfehlen wir immer den Rat einer Steuerberaterin sowie einer unabhängigen Finanzberaterin.
Über GeldGefährtinnen: Wir sind deine Finanzbegleiterinnen – für alle Lebensphasen, aber besonders für die, die sich nach Selbstbestimmung anfühlen. Weil Geld eine deiner wichtigsten Angelegenheiten und damit Chefsache ist. Und finanzielle Unabhängigkeit keine Frage des Glücks.
Weiterlesen:
- Altersvorsorge für Frauen: Der komplette Guide
- Finanzielle Unabhängigkeit für Frauen: Dein ehrlicher Leitfaden
- Vermögensaufbau für gut verdienende Frauen



.png)
